Warum SAP-Fachkräfte begehrt bleiben.

Beim SAP-Jobwechsel spielt die Konjunktur keine Rolle

22. Januar 2020 // 1 min Lesezeit

SAP-Fachkräfte sind begehrt. Am Beginn des neuen Jahrzehnts sind die attraktiven SAP-Jobangebote eher mehr als weniger geworden. Für duerenhoff Personalberater Ronny Haag spielen die unsicheren Vorhersagen zur Konjunktur nur eine untergeordnete Rolle. Ob nun eine Delle bevorsteht oder nicht: Für die Lage am SAP-Arbeitsmarkt sind andere Faktoren wichtiger. In vielen Unternehmen muss neben dem Tagesbetrieb auf R/3 parallel die Migration auf SAP S/4HANA vorangetrieben werden. Personalberater Haag führt ein aktuelles Beispiel an. Der Fall eines ostwestfälischen Unternehmens sei besonders signifikant. Dort werden zahlreiche SAP-Fachkräfte eingestellt – obwohl in der Produktion Kurzarbeit angemeldet wurde. Gerade bei den Unternehmen, die sich neue Wachstumspotentiale erschließen, stellen SAP-Fachkräfte die Weichen für das Wachstum von morgen.

Die Kandidatenseite: Mut wird belohnt.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Mangels an SAP-Fachkräften, wird das Risiko beim Stellenwechsel zunehmend geringer. Haag rät: „Wer an einem schlechten Arbeitsklima in der aktuellen Position leidet, oder aus anderen Gründen zum Wechseln neigt, tut gut daran, seine Entscheidung an dem auszurichten, was ist – und nicht an dem, was werden könnte“. Fakt ist: Der Stellenwechsel geht bei SAP-Fachkräften in diesen Tagen mitunter schnell von statten. Die Unternehmen befinden sich im Kampf um gute Mitarbeiter und reagieren dementsprechend. Bei vielen Neueinstellungen wird das persönliche Jobwechselrisiko im Vorfeld angesprochen und nach Wegen gesucht, die Risikofaktoren zu minimieren.

Wer hat die Kristallkugel?

SAP-Fachkräfte sind gut beraten, sich vor denen zu hüten, die die Zukunft mit Bestimmtheit voraussagen. Das gilt insbesondere bei den vermeintlichen Konjunkturpropheten. Wichtig sei eine eingehende Betrachtung der Branche, noch wichtiger allerdings die persönliche Situation. Für Personalberater Haag stehen Wünsche, Vorstellungen und Karriereziele im Vordergrund. „Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz sollte keine Frage der Konjunktur sein“, gibt Haag zu bedenken. Tatsächlich sind SAP-Fachkräfte auf der guten Seite. Die Nachfrage an diesen gesuchten Expertinnen und Experten ist jedenfalls ungebrochen.


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