Aufschwung
17. September 2026 // 3 min Lesezeit
Angekommen: Die Digitalwirtschaft hat sich zu einem der stärksten wirtschaftlichen Pfeiler in Deutschland entwickelt und stellt traditionelle Industriezweige deutlich in den Schatten. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf eine Untersuchung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) und des Mannheimer Forschungsinstituts ISTARI.AI. Demnach erwirtschaftet die Digitalwirtschaft hierzulande eine jährliche Bruttowertschöpfung von 481,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von knapp zwölf Prozent (11,91 Prozent) an der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung.
Jedes vierte Unternehmen nutzt digitale Wertschöpfung
Für die Marktstudie analysierten die Forscher die Webpräsenzen und Geschäftsaktivitäten von rund 1,4 Millionen Unternehmen, um sie anhand ihrer Tätigkeit einzustufen. Die digitale Wirtschaft umfasst demnach rund 229.000 Unternehmen. Davon zählen 63.000 Betriebe mit rein digitalen Produkten wie Software oder Plattformen zur Kernwirtschaft, die rund 192 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Weitere 166.000 Unternehmen mit digital getriebenen Geschäftsmodellen wie dem reinen Online-Handel steuern knapp 289 Milliarden Euro bei. Rechnet man die 124.000 digitalisierten Betriebe aus klassischen Branchen hinzu, nutzt fast jedes vierte Unternehmen in Deutschland digitale Wertschöpfung.
Digitale Wertschöpfung umfasst über 1 Billion Euro
Die Digitalwirtschaft wiegt damit volkswirtschaftlich mehr als doppelt so schwer wie die deutsche Leitbranche Automobilbau, deren Anteil an der Bruttowertschöpfung laut Daten des Statistischen Bundesamtes üblicherweise bei rund 4,5 bis 5 Prozent liegt. Bezieht man neben den digitalen Kernbereichen auch Unternehmen klassischer Sektoren ein, die sich bereits tiefgreifend digital transformiert haben, summiert sich die digital geprägte Wertschöpfung sogar auf über 1,01 Billionen Euro. Das macht mehr als ein Viertel der gesamten Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik aus.
SAP-Systeme steuern die deutsche Industrie
Was das mit SAP zu tun hat? SAP-Systeme steuern den überwiegenden Teil der deutschen Großindustrie, da rund 87 Prozent des weltweiten Handelsvolumens und der Großteil der DAX-Konzerne über SAP-Software laufen. Im Bereich der Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) hält SAP gemessen an der Zahl der Nutzer in Deutschland einen marktbeherrschenden Anteil von rund 48 bis 50 Prozent.
Bei den führenden deutschen Industrie- und DAX-Unternehmen liegt die Abdeckung bei nahezu 100 Prozent. In fast allen großen Lieferketten, Produktionslinien und Finanzabteilungen bildet SAP das digitale Rückgrat. Allenfalls im deutschen Mittelstand hat die SAP mit einem Marktanteil von etwa 25 Prozent noch Nachholbedarf. Hier teilen sich die Walldorfer den Markt mit Wettbewerbern wie Microsoft Dynamics oder Sage sowie mit Dienstleistern wie etwa der Steuerberatergenossenschaft DATEV.
Professionelle Vermittlung beschleunigt die Karriere
Zusammenfassend lässt sich sagen: der finanzielle und logistische Hauptstrom der deutschen Wirtschaft läuft – gemessen am Umsatzvolumen – zu einem ganz großen Teil über SAP-Infrastrukturen. Den SAP-Profis, die diese Systeme entwickeln und warten, geht daher die Arbeit ganz sicher nicht aus. Der Engpass bei allen Projekten: der Personalbedarf steigt, aber auf dem Arbeitsmarkt sind Fachkräfte nur sehr schwer verfügbar.
Die auf SAP spezialisierte Personalberatung duerenhoff lindert dieses Problem. Die dortigen Vermittlungsexperten stehen nicht nur mit 3500 Unternehmen in Kontakt, sondern auch mit zahlreichen SAP-Fachkräften, die über Erfahrungen mit Digitalisierungsprojekten verfügen. Für wechselwillige Kandidatinnen und Kandidaten erleichtert die duerenhoff Plattform SAP Job-Matching die Stellensuche deutlich. Interessenten können dort ihr Profil einstellen und in wenigen Minuten den Arbeitsmarkt sondieren. Der Vorteil dabei: da eine Beraterin oder ein Berater von duerenhoff ihnen die am besten passende Stelle empfiehlt, entfällt das aufwändige Klicken durch die Stellenprofile. Die Unternehmen wiederum bekommen die nötigen Spezialisten schneller.
Foto von Jakub Żerdzicki auf Unsplash
Tags:
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